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U21-EM: Deutschland geht mit 0:5 gegen Portugal unter

Geschrieben von Kevin Leyk am . Veröffentlicht in Startschuss-News

Die deutsche U-21 ist im Halbfinale der EM ausgeschieden. Die Hrubesch-Elf verlor gegen das favorisierte Portugal mit 0:5. Vom Selbstvertrauen und Selbstverständnis des Teams, mit dem es in die Partie gehen wollte, war von Beginn an nicht viel zu sehen.

Bernardo Silva (25.), Ricardo Pereira (33.) und Ivan Cavaleiro (45.) sorgten schon vor der Pause für klare Verhältnisse. Joao Mario (46.) und Ricardo Horta (71.) machten den portugiesischen Kantersieg im zweiten Durchgang dann endgültig perfekt. Deutschlands Leonardo Bittencourt sah 15 Minuten vor dem Ende außerdem noch die Gelb-Rote Karte. Dass die taktische Umstellung von Trainer Horst Hrubesch, der Johannes Geis für Max Meyer ins Mittelfeld stellte und damit formativ leicht vom 4-2-3-1 wegging, völlig verpuffte, war letztlich nur eine Randerscheinung. Vielmehr zeigten sich die Protagonisten über ihr lebloses Auftreten entsetzt. 

"Wenn wir alles gegeben hätten, wären wir nicht mit einer 0:5-Klatsche vom Platz gegangen. Wir haben kaum nach vorne umgeschaltet, hatten keine Dynamik", sagte beispielsweise Leipzigs Joshua Kimmich, der seine herausragenden Qualitäten in der Balleroberung kaum einbringen konnte, weil er laut eigener Aussage schlichtweg "nicht in die Zweikämpfe gekommen" sei.

Innenverteidiger Matthias Ginter störte vor allem die Einstellung einiger Mitspieler: "Jeder Spieler muss sich an die eigene Nase fassen, ob er sich bei der Vorbereitung auf dieses Spiel professionell verhalten hat. In der Vorbereitung auf dieses Spiel ist etwas schief gelaufen. Wir hatten einen Tag mehr Zeit als die Portugiesen, doch sie waren deutlich frischer und aggressiver. Deutlicher kann ich jetzt nicht werden."

Auch Hrubesch kritisierte vor allem die "fehlende Aggressivität". Deswegen sei die Mannschaft "zu Recht bestraft worden. Es hätte letztlich gar noch schlimmer kommen können." Noch deutlicher drückte sich DFB-Präsident Wolfgang Niersbach im Kicker aus: "Es zeigt sich wieder, dass es international noch einmal anders zugeht. Selbst wenn man Stammspieler in der Bundesliga ist. Das, was zum Beispiel der Sechser bei Portugal (Sportings William Carvalho) spielt, ist sensationell. Ich hatte bei diesem Spiel mit allem gerechnet, vor allem mit einem ausgeglichenen Duell. Aber so einzugehen - das ist eine bittere Lehrstunde. Da muss jeder Einzelne auch erkennen, was international alles notwendig ist, um mithalten zu können."

Emre Can, Führungsspieler und Stammkraft beim FC Liverpool, nahm die Kritik der Öffentlichkeit auf sich: "Man kann 0:5 verlieren, man kann 0:10 verlieren – wenn man danach in den Spiegel gucken kann und alles gegeben hat. Bei mir persönlich war es so, dass ich nicht alles gegeben habe. Vielleicht dachte ich mir, ich bin der Größte. Keine Ahnung, was mit mir war. Ich muss wieder auf den Boden kommen. In diesen zwei Wochen wurde ich viel gelobt."

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