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Breitner: "Mannschaften haben keine Mittel gegen uns"

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Paul Breitner hat sich im Interview mit Goal.com zum kommenden bayerischen Champions-League-Gegner Juventus Turin und zur Spielweise der Alten Dame geäußert: "Wir haben bislang jedes Spiel - egal in welchem Wettbewerb - gegen Mannschaften gespielt, bei denen 70 Minuten lang neun gegnerische Spieler am eigenen Sechzehner standen. Im Vergleich dazu ist die Spielweise in der Serie A geradezu revolutionär offensiv. Der Italiener wird grundsätzlich dazu geboren, um auf 0:0 zu spielen, um zu verteidigen. So hat er gespielt, als ich 1970 zum ersten Mal gegen italienische Teams auf dem Platz stand. Und so spielt er auch heute noch. Und das wird sich auf absehbare Zeit auch nicht ändern." Die destruktive Spielweise gegen Bayern sei indes ein Zeichen des Respekts: " Und ein Zeichen dafür, dass es immer noch viele Mannschaften gibt, die keine Mittel besitzen gegen unsere Art Fußball zu spielen: High-Speed-Fußball mit viel Ballbesitz, mit vielen Kontakten wie er auch in Barcelona oder bei Real praktiziert wird. Die Gegner stellen sich nur hinten rein und hoffen auf die Chance, ein oder zwei Mal zu kontern und drücken ansonsten die Daumen."

Rudy: "Nagelsmann ist ein Supertrainer"

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Hoffenheims Sebastian Rudy hat sich im FAZ-Interview zur passiven Defensivstrategie unter Huub Stevens geäußert: "Defensiv standen wir auch ganz gut. Aus dieser Kompaktheit entstehen aber automatisch weniger Torchancen, da die Distanz zum Tor viel größer ist. Die wenigen Chancen, die wir hatten, haben wir dann nicht nutzen können." Anders sei dies bei Julian Nagelsmann: "Schon im ersten Spiel hat sich gezeigt, dass wir eine neue Idee haben, dass ein Impuls von ihm gekommen ist. In Bremen konnten wir noch nicht viele Veränderungen zeigen, wir hatten davor nur zwei Trainingseinheiten. Aber klar ist: Julian Nagelsmann bringt gute Ideen rein. Zum Beispiel die Dreierkette. Und auch die Verteidigung steht wieder höher. Wir haben den Gegner früher unter Druck gesetzt, bei Balleroberung waren wir näher am Tor. So ist auch das 1:0 entstanden."

Svensson: "Tuchel verändert taktisch mehr als Klopp"

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Bo Svensson, Ex-Bundesliga-Profi und Mainzer Jugendtrainer, hat sich zur Arbeit unter Thomas Tuchel und Jürgen Klopp geäußert: "Beide sind große Persönlichkeiten mit einer besonderen Ausstrahlung. Unter der Regie von Klopp und Tuchel wirst du immer wieder aufs Neue heiß gemacht, egal gegen welchen Gegner es geht. Auch wenn sich beide in vielen Punkten ähneln, gibt es aber dennoch ein paar Unterschiede. "Kloppo" ist auf jeden Fall der extrovertiertere Trainer. Damit will ich aber keinesfalls sagen, dass Tuchel introvertiert ist. Darüber hinaus ist Jürgen Klopp jemand, der gerne an seinem Spielsystem festhält. Tuchel hat eher den Drang, immer etwas verändern zu wollen und sein System zu weiter zu optimieren. Er traut sich auch mal, einen Spieler plötzlich auf einer völlig anderen Position einzusetzen, weil er ihm dort vermeintlich mehr nützt." Generell sei es aber wertvoll gewesen, unter beiden Coaches trainiert zu haben: "Ob der Umgang mit jungen oder sensibleren Spielern, ganz allgemein mit den unterschiedlichsten Persönlichkeiten, die Ausarbeitung unterschiedlicher Trainingskonzepte, Taktikbesprechungen, Videoanalysen oder Ansprachen vor der Mannschaft: Diese Dinge fallen mir jetzt leichter, weil ich in den vergangenen Jahren viel aufgeschnappt habe. [...] Aber: Im Endeffekt geht es dennoch darum, seinen eigenen Stil zu finden und nicht die Konzepte von anderen Trainern zu kopieren."

Pogba: "Khedira gibt uns Struktur"

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Juve-Mittelfeldspieler Paul Pogba hat sich bei Sky zu Teamkollege und Weltmeister Sami Khedira geäußert: "Er erobert unglaublich viele Bälle, das macht ihn für uns unverzichtbar. Auch wenn man ihn manchmal kaum sieht. Er organisiert viel im Hintergrund, verleiht der Mannschaft Struktur. Und wenn Sami in der Offensive den Ball fordert, wird es oft gefährlich. Bei ihm sind es kleine Details, die für die Mannschaft aber den großen Unterschied ausmachen. Ich sage immer: Der Kerl hat fünf Lungen, er läuft für alle mit."