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Götze: "Fühle mich im Zentrum am wohlsten"

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Mario Götze hat sich im Interview mit Goal.com u.a. zur Positionsfrage geäußert: "Was heißt Spielmacher? Es kommt immer auf das System an. In einem 4-3-3 fühle ich mich auf einer der beiden Achterpositionen am wohlsten. In Dortmund war es die Zehn. [...] Ich fühle mich im Zentrum am wohlsten. Ob es nun die Acht oder die Zehn ist, ausschlaggebend ist, dass die Räume richtig besetzt sind. Die überschneiden sich bei den Positionen teilweise ohnehin, daher lege ich auf diese Feinheit keinen so großen Wert. Man sollte den Raum in der Mitte als großes Ganzes sehen, ohne diesen mit einer bestimmten Position zu verknüpfen." Über Pep Guardiola fand Götze indes nur positive Worte: "Unter Guardiola habe ich mich insbesondere im taktischen Bereich verbessert. Seine Spielidee, seine Philosophie, die Ballstafetten - das ist etwas, was ich vorher so nicht kannte. Und wie Pep Guardiola im Detail denkt, ist beeindruckend. Er hat mich in meiner Entwicklung weitergebracht, und das ist letztendlich entscheidend. [...] Was ich aber sagen kann, ist, dass Pep Guardiola uns unheimlich gut auf die Gegner einstellt. Wie bewegt sich der Gegner? Wie finden wir die richtigen Räume? Dafür tüftelt er jedes Mal aufs Neue eine speziell auf den jeweiligen Gegner zugeschnittene Version des Spielsystems aus. Wir erfinden uns dadurch von Partie zu Partie neu. Das macht es für uns Spieler hochinteressant und ist ein Faktor, der den Trainer Pep Guardiola so speziell macht."

Fischer: Breitenreiter nicht besser als Di Matteo

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Schalke-Legende Klaus Fischer hat gegenüber Sport1 scharfe Kritik an der taktischen Marschroute von Andre Breitenreiter geübt: "Dass man hinten zu null spielt, kann bei acht defensiven Leuten schon mal passieren. Aber wenn man gewinnen will, muss man das Spiel anders angehen." Wirkliche Verbesserungen im Vergleich zur Zeit unter Roberto Di Matteo habe es bisher nicht gegeben: "Ich wüsste nicht, was sich geändert hat. Wir stehen jetzt genauso da wie unter Di Matteo. Wer zufrieden ist, ist hier völlig fehl am Platz. [...] Als ich die Aufstellung gesehen habe, war mir eigentlich schon klar, dass wir kein Tor schießen. Und so ist es auch gekommen. Mit nur einem oder eineinhalb Offensiv-Spielern kann man im Leben kein Tor machen."

Naldo: "Uns fehlen die Lösungen im Aufbau"

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Naldo hat sich vor dem Duell gegen den FC Bayern zu den taktischen Problemen seiner Mannschaft geäußert: "Wir versuchen seit einiger Zeit etwas anderes zu machen, wollen taktisch flexibler werden, höher verteidigen, mehr selbst den Ball haben. Das ist eine Entwicklung, die Zeit braucht, die wir eigentlich nicht haben. Im Moment läuft es noch nicht so. Manchmal fehlen uns noch die Lösungen aus dem Spielaufbau, wir finden nicht richtig in die Positionen. Dann ist es nach einem Ballverlust auch schwer, ihn sofort zurückzuerobern und der Gegner läuft direkt auf die Viererkette zu. Ballbesitz und Verhalten nach Ballverlust muss zueinander passen."

Hrubesch kritisiert Mentalität deutscher Spieler

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Horst Hrubesch, Trainer der deutschen U-21-Nationalmannschaft, hat die technische Ausbildung im deutschen Fußball gelobt. "Vielleicht hatten wir nie zuvor so viele gut ausgebildete Spieler. Inzwischen sind wir technisch auf dem Level der Spanier, Italiener und Südamerikaner", so der 64-Jährige im 11Freunde-Interview. Kritisch sieht Hrubesch hingegen die Mentalität vieler Spieler: "Wir müssen aufpassen, dass wir bei der Mentalität nicht nachlassen. Hin und wieder fällt auf, dass einigen in diesem Punkt etwas fehlt."

Weiser: "Bin kein spielmachender Rechtsverteidiger"

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Herthas Mitchell Weiser hat sich im "Tagesspiegel"-Interview zu seiner Rolle im Dardai-System geäußert: "Ich wusste, dass ich bei Hertha die Chance habe, auf beiden Positionen zu spielen. Aber erst in der Vorbereitung hat sich ergeben, dass ich häufiger hinten gespielt habe. Im Kopf hatte ich jedenfalls nicht, dass ich nur als rechter Verteidiger hier hinkomme. In der U-17-Nationalmannschaft hat Steffen Freund mir mal gesagt, dass er mich als rechter Verteidiger sieht. Damals wollte ich das noch nicht hören, weil ich lieber vorne gespielt habe. Jetzt bin ich sehr zufrieden mit der Position. Ich glaube einfach, dass ich dort am besten bin. Besser als auf Rechtsaußen. Weil ich das ganze Spiel vor mir habe. Ich kann es nicht genau erklären, aber verteidigen macht mir auch viel Spaß. Ich mag Eins-zu-Eins-Situationen. Als Spielmacher sehe ich mich nicht, aber ich versuche, was fürs Spiel zu machen. Der Trainer verlangt von mir, die spielerische Lösung zu suchen und von außen Einfluss zu nehmen. Ich weiß, dass ich das kann."