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FC Bayern vs. Darmstadt 98 3:1 (Spielbericht)

Veröffentlicht in Spielberichte

Der FC Bayern hat sich am 22. Spieltag mit 3:1 gegen Darmstadt durchgesetzt und den Vorsprung auf Dortmund damit zumindest bis Sonntag auf elf Zähler ausgebaut.

Pep Guardiola entschied sich gegen die ersatzgeschwächten Lilien für einen deutlich offensiveren Spielansatz als noch im Hinspiel. Hatte er am Böllenfalltor auf eine extreme Konterabsicherung gesetzt, ließ er sein Team dieses Mal konstant in einem 2-3-4-1 aufbauen. Kimmich und Tasci besetzten meist allein die Verteidigungslinie, Vidal bot sich dicht vor dem Duo an und riss den Spielaufbau in vielen Situationen an sich. Alaba und Rafinha, der Lahm vor dem wichtigen Champions-League-Spiel gegen Juve ersetzte, rückten regelmäßig sehr weiträumig auf. Insgesamt taten sie das auch in breiterer Position als noch über weite Strecken der vergangenen Wochen, wo es die Außenverteidiger oft noch dauerhaft in die jeweiligen Mittelfeldhalbräume verschlagen hatte. Die Idee dahinter schien zu sein, Costa und Coman, den Flügelspielern, mehr Unterstützung gegen Darmstadts Abwehrbollwerk zu bieten.

Der Aufsteiger spielte wie erwartet enorm defensiv, nicht selten in einer Art 5-4-1 oder 6-4-0. Und trotzdem kamen die Bayern von Beginn an zu einer Reihe an Abschlusschancen. Den ersten Treffer des Spiels machte allerdings Darmstadt. Infolge einer Verkettung an taktischen und individuellen Fehlern auf Seiten der Guardiola-Truppe flankte Sirigu in den Münchener Strafraum. Dort war Sturmhüne Sandro Wagner zur Stelle.

Großartig verändern sollte das überraschende Tor die Partie jedoch nicht. Während Bayerns Flügelspieler Probleme hatten, durchzubrechen oder diagonal zwischen die Darmstädter Ketten zu ziehen, konnte sich der Rekordmeister über das Zentrum in die eine oder andere gute Abschlussposition bringen. Teilweise bespielte man die Mannorientierungen der Lilien sehr intelligent; die Gäste verloren sich gelegentlich in unsauberen, inkompakten Staffelungen. Dazu gab es einzelne Szenen, in denen die Bayern mit schnellen Kombinationen in die engen Zwischenräume einzudringen wussten und dort ihre Klasse in Drucksituationen zum Vorschein brachten. Der Ausgleich drei Minuten nach dem Seitenwechsel durch Müller war folgerichtig. Vorausgegangen war dem 1:1 eine Halbfeldflanke Rafinhas.

Kurz darauf brachte Pep Guardiola Ribery und Bernat für Coman und Tasci. Erstgenannter spielte fortan auf dem linken Flügel, unterstützt von Robben, der meist den anliegenden Halbraum beackerte. Mit dem zweiten Tor von Müller - dieses Mal nach einer Hereingabe von Vidal aus halblinker Position - war die Partie dann endgültig gedreht. Der Weltmeister traf spektakulär per Rückzieher.

Darmstadt kam anschließend noch zu dem einen oder anderen Offensivansatz, wirklich gefährlich wurde es für das Tor von Manuel Neuer aber nicht. Stattdessen schloss Lewandowski einen Konter der Hausherren zum 3:1 ab. Gemessen an den unglaublichen 36 Torschüssen, die die Münchener abgaben, war Darmstadt mit den drei Gegentoren letztlich noch gut bedient. Und das, obwohl die Schuster-Elf defensivtaktisch kein auffallend schlechtes Spiel machte. Vielmehr war sie der Qualität der Bayern letztlich einfach nicht gewachsen.

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