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Hannover 96 vs. FC Augsburg 0:1 (Spielbericht)

Veröffentlicht in Spielberichte

Hannover 96 findet auch am 22. Spieltag weiterhin nicht in die Erfolgsspur. Nach dem ordentlichen Auftritt gegen Dortmund mussten sich die Niedersachsen am Sonntag Mitabstiegskandidat Augsburg mit 0:1 geschlagen geben. Während Augsburg durch den Erfolg auf Rang 13 klettert, bliebt 96 abgeschlagen Tabellenletzter.

Thomas Schaaf schickte seine Mannschaft wie schon in der Vorwoche in einem 4-1-4-1 ins Rennen. Entgegen der Erwartungen agierte Hannover allerdings erneut extrem passiv und setzte Augsburgs Spielaufbau kaum mal unter Druck. Sobiech, die Spitze des Defensivsystems, konzentrierte sich darauf, den gegnerischen Sechserraum zu bewachen. Im Mittelfeld gab es dazu die bekannten Mannorientierungen und herausrückenden Läufe der Doppel-Acht, die aber insgesamt ebenfalls nicht allzu intensiv ausgeführt wurden.

Über die hohe Präsenz im eigenen und tiefen zweiten Drittel hatte Augsburg daher keine Mühe, den Ball sicher zirkulieren lassen. Anschließend suchte man dann oft den diagonalen Ball in die vorderen Zonen, versuchte auf diese Weise Raumgewinn zu verbuchen, ohne Gefahr zu laufen, einen Ballverlust im (zentralen) Mittelfeld hinnehmen zu müssen. Oft war Caiuby hier, ähnlich wie auch schon in den vergangenen Wochen, der Zielspieler. Vomm Flügel war die Weinzierl-Elf anschließend darum bemüht, über Koo & Co. in die Zwischenräume einzudringen, was oft auch gelang.

Hannover hatte währenddessen in seinen Ballbesitzphasen größere Probleme. Die langen Bälle verpufften überwiegend, für schnelle Kombinationen fehlten die passenden Strukturen. Nicht nur, dass die Staffelungen bisweilen zu wenig klare Übergange und Tiefe boten: Zugleich war man gegen Augsburgs Konter häufig nicht ausreichend abgesichert. Kein Zufall, dass die Führung des FCA infolge einer Umschaltsituation fiel. Das 4-4-1-1 der Fuggerstädter war prinzipiell zwar ebenso zurückhaltend angelegt, wirkte in den Abläufen aber stabiler. Zumal Hannover nicht immer die Geduld hatte, das Leder lange im eigenen Drittel zu halten.

Nach dem Rückstand verteidigte Hannover etwas aktiver, hatte aber Probleme mit der gruppentaktischen Umsetzung. Die höheren Bewegungen der Achter sorgten daher zwar für mehr Stress auf die Gäste-Verteidigung, jedoch wurde vielfach nicht genügend nachgesichert.

Zur zweiten Halbzeit brachte Schaaf schließlich Kiyotake und Almeida für Prib und Hoffmann ins Spiel und stellte auf ein 4-4-2 um. Ziel dieser Maßnahmen war es wohl, durch Erstgenannten mehr Stabilität und Kreativität in den eigenen Ballbesitz zu bekommen, die Strukturschwächen vielleicht auch durch mehr Einzelleistungen zu kaschieren. Am Ende aber lief es fast durchgängig auf lange Bälle hinaus. Almeida wurde hier natürlich gezielt fokussiert. Hannover sammelte tatsächlich auch einige Abpraller auf, konnte das aber zu selten in Abschlusssituationen ummünzen.

Augsburg blieb indes nach Kontern gefährlich, auch weil Sane vor der Abwehr Schwierigkeiten hatte, den Raum allein zu kontrollieren. Kiyotake rückte nämlich dauerhaft auf; im eigenen Ballbesitz und in der Offensivordnung. Sane ließ sich des Öfteren aus seiner Position ziehen, sodass der FCA durchaus auch über das Zentrum zu gefährlichen Aktionen kam.

Letztlich aber gelang keiner Mannschaft mehr ein Treffer. Es blieb beim 0:1 - Hannover konnte die starke Leistung aus dem BVB-Spiel nicht bestätigen. Schaafs Coaching verpuffte weitestgehend.

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