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VfL Wolfsburg vs. FC Bayern 0:2 (Spielbericht)

Veröffentlicht in Spielberichte

Der FC Bayern hat am Samstagnachmittag einen 2:0-Auswärtssieg gegen den VfL Wolfsburg gefeiert und seinen Vorsprung auf die Konkurrenz damit weiter ausgebaut. Die Wölfe hingegen drohen den Anschluss an die Champions-League-Ränge zu verlieren, sind aktuell Achter.

Pep Guardiola hatte sich etwas überraschend für ein extrem offensives 4-1-4-1 entschieden, in welchem Xabi Alonso den Sechser hinter der Viererreihe Coman, Costa, Müller und Robben gab. Wolfsburg stellte dem zunächst das übliche 4-4-2 entgegen und praktizierte ein passives, enges Mittelfeldpressing.

Aufgrund dessen hatte der Rekordmeister wenig Schwierigkeiten, seine beiden Flügeldribbler Robben und Coman freizuspielen. Beide wurden immer wieder mit weiten Diagonalbällen gesucht, um dann ins Eins-gegen-eins zu gehen. Die Hausherren hatte indes große Schwierigkeiten, ihre Aufbausituationen klar auszuspielen, weil das bayerische Angriffspressing gewohnt gut griff. Der VfL musste daher viele unkontrollierte Bälle aus dem eigenen Drittel schlagen, die zweiten Duelle gingen meist an den Gegner.

Mitte der ersten Halbzeit wurde Wolfsburgs Defensivstaffelung schließlich immer 4-5-1-hafter. Vermutlich wollte Hecking seine Mannschaft mit dieser Umstellung besser gegen die Verlagerungen und Diagonalpässe der Bayern auf die Flügel absichern. Dazu wurde das Pressing weiter nach vorne verlagert, es gab mehr intensive und herausrückende Bewegungen auf die Aufbauspieler der Guardiola-Elf. Die Gäste taten sich mit der neuen Aufgabe zunächst schwer, kamen seltener konstruktiv aus der eigene Hälfte heraus. Deshalb wurde die Partie immer offener: Zumal Wolfsburgs Schläge in Richtung Schäfer und Kruse mittlerweile wirkungsvoller waren und teilweise auch gut verbunden wurden, sodass die Niedersachsen sich bis in die Angriffszone hineinkombinieren konnten.

Kurz nach der Halbzeitpause reagierte Guardiola dann mit den Einwechslungen von Thiago für Costa sowie Ribery für Robben. Durch Erstgenannten wollte der Katalane vermutlich passendere Verbindungen aus der ersten Linie heraus schaffen und eine höhere Pressingresistenz im Spielaufbau bekommen. Zumal Costa zuvor eine sehr mäßige Entscheidungsfindung zeigte, sehr vertikal agierte und Angriffe deshalb zu hektisch nach vorne getragen wurden. Mit dem Wechsel kamen die Bayern wieder sicherer ins Mittelfeld und versuchten von dort aus in gewohnter Manier ihre Flügeldribbler zu integrieren. Insbesondere Ribery fand schnell ins Spiel und leitete schließlich auch das 1:0 durch Coman ein. Für das 2:0 von Lewandowski war der Franzose sogar der direkte Vorbereiter. Coman war auf rechts durchgebrochen und spielte das Leder in den Sechzehnerraum, wo Ribery für Lewandowski ablegte. Anschließend passierte nicht mehr viel. Die Bayern brachten das Ergebnis sicher nach Hause.

Ein ausführlicher Spielbericht folgt in Kürze.

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