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VfB Stuttgart vs. TSG Hoffenheim 5:1 (Spielbericht)

Veröffentlicht in Spielberichte

Der VfB Stuttgart hat am Samstag einen 5:1-Heimerfolg gegen Abstiegskandidat Hoffenheim gefeiert. Während die Schwaben sich damit wieder etwas von den unteren Tabellenplätzen entfernen, bleibt die TSG Tabellenvorletzter.

Julian Nagelsmann hatte seine Mannschaft in einem 5-3-2 ins Rennen geschickt. Volland und Uth spielten gegen den Ball in vorderster Front, Hamad und Amiri bekleideten die Mittelfeld-Halbpositionen neben Sechser Polanski. Stuttgart baute wie üblich mit recht flexiblen Staffelungen auf. Die ließ sich häufig aus dem Mittelfeld vor die Formation fallen und stellte so Überzahl in erster Linie her. Da der Ivorer dies für gewöhnlich nicht besonders sauber tut, spekulierte Nagelsmann wohl darauf, dass zwei Angreifer Stuttgart den Übergang nach vorne ausreichend erschweren könnten. Das gelang jedoch kaum. Zum einen, weil Hoffenheim im Pressing nicht derart sauber agierte wie beispielsweise noch gegen Dortmund. Zum anderen nutzte der VfB die Breite ordentlich und sorgte so für weite Anlaufwege von Volland bzw. Uth.

Im zweiten Drittel konnten einzelne Zugriffs- sowie Positionierungsschwächen dann genutzt werden, um dem Hoffenheimer Zugriff zu entgehen und häufig mit kleinen Verlagerungen von Außen zwischen die Linien zu gelangen. Die Endverteidigung der Kraichgauer erwischte am Samstag einen sehr wechselhaften Tag. Gruppentaktisch schlichen sich doch viele Ungenauigkeiten in den Abwehrverbund ein. Das 1:0 durch Niedermeier in der fünften Minute infolge einer Ecke sorgte natürlich nicht dafür, dass Hoffenheims Selbstbewusstsein größer wurde.

Offensiv hatte die Nagelsmann-Truppe vor allem mit Verbindungsproblemen zu kämpfen. Aufgebaut wurde meist über die Dreierkette und den tiefen Polanski. Stuttgart stellte dem ein 4-1-4-1 entgegen, wobei dieses wie gewohnt flexibel in ein 4-4-2 oder auch 4-4-1-1 umgewandelt wurde, indem Didavi seine Position anpasste. Generell stand der VfB besser in den Räumen als noch unter der Woche, wobei die TSG ihm auch keine besonders schwere Aufgabe bereitete. Gerade das zweite Drittel wurde nicht gut besetzt. Ein Zurückfallen der Offensivspieler mündete meist nur in einer Ablage auf den Passgeber, sodass der Raumgewinn nicht vorhanden war. Hoffenheim fand kaum in das in den letzten Spielen noch so starke Dreiecksspiel hinein, Stuttgarts Sechser konnten nur selten aus ihren Positionen gelockt werden. Durch das weite Aufrücken der Flügelverteidiger sowie der allgemein schwachen Absicherung war man außerdem im Umschaltmoment anfällig. Das 2:0 durch Rupp fiel schließlich auch nach einem Konter.

Schon in der ersten Halbzeit entschied sich Nagelsmann für eine Umstellung auf Viererkette. Bicakcic musste das Feld zehn Minuten vor dem Seitenwechsel verlassen, Kramaric kam ins Spiel. Spätestens nach der Pause, als Schmid und Vargas das Grüne noch betragten, kristallisierte sich auf TSG-Seite immer klarer ein asymmetrisches 4-3-3 heraus. Der linke Flügel wurde überwiegend recht deutlich besetzt, oft durch den genannten Kramaric. Schmid hingegen rückte von rechts regelmäßig ein, sollte die Präsenz zwischen den Linien weiter verbessern und Platz für Rechtsverteidiger Kaderabek schaffen. Helfen sollte die Maßnahme aber kaum. Stattdessen geriet man über die Flügel durch die schwächere Absicherung bei Vorstößen der Außenverteidiger noch mehr unter Druck, wenn Stuttgart das Spielgerät erobern konnte. Das 3:0 von Niedermeier fiel nach 50 Minuten, ebenfalls nach einer Standardsituation. Der Anschlusstreffer durch Kramaric war am Ende nicht mehr als kurzzeitige Ergebniskosmetik. Die Schlusspunkte setzten nämlich Kostic und Werner.

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