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1. FC Köln vs. Schalke 04 1:3 (Spielbericht)

Veröffentlicht in Spielberichte

Der FC Schalke 04 feiert am 25. Spieltag einen 3:1-Auswärtserfolg in Köln. Die Königsblauen können sich so zumindest für einen Tag auf den letzten Champions-League-Qualifikationsplatz schieben, während der FC auf Rang elf abrutscht.

Beide Mannschaften waren in dieser Saison dafür bekannt, eher den passiven Pressingansatz zu wählen. Und beide Teams entschieden sich dazu, diese Vorgehensweise in diesem Spiel zu ändern. Sowohl Stöger als auch Breitenreiter wiesen ihre Spieler an, den Gegner schon früh in seiner Hälfte beim Spielaufbau zu stören.

Köln wählte dabei den etwas mannorientierteren Ansatz. Aus dem 4-4-2 heraus versuchte man die Schalker Innenverteidiger und Sechser mannzudecken und sie so zu langen Bällen zu zwingen. Da die Mannorientierungen aber oft etwas unsauber ausgeführt wurden und die Abstände zum jeweiligen Gegenspieler zu groß waren, fand Torwart Fährmann in vielen Fällen einen Mitspieler oder den oft freigelassenen und sich gut bewegenden Höjbjerg mit einem flachen Anspiel. Die Schalker hatten es in der Folge nicht schwer, das offenen Mittelfeld zu überbrücken und ins Angriffsdrittel zu kommen. Dort überlud man besonders die rechte Seite mit Zehner Meyer und in einigen Fällen auch Linksaußen Belhanda. Auch aufgrund der unpassenden Bewegungen von Huntelaar, der sich oft tief anbot und wenig die Schnittstellen in der gegnerischen Defensive suchte, schaffte man es aber zu selten aus dieser guten Feldposition heraus Durchbrüche zu erzeugen und zu klaren Torchancen zu kommen.

Gefährlich vor dem Tor der Knappen wurde es dann vor allem bei gegnerischen Kontern. Köln zeigte hier seine ganze Klasse und band besonders Stürmer Modeste extrem gut in die eigenen Angriffsbemühungen ein. Der vor dem Spiel noch fragliche Stürmer bewegte sich viel über den Platz, um in der Mitte oder auch auf den Außen den ersten vertikalen Ball des FC festzumachen und weiterzuleiten.

Doch der FC war nicht nur durch Konter gefährlich. Das Schalker Pressing war wie schon erwähnt etwas raumorientierter angelegt als das der Kölner. So vergaßen die Sechser immer mal wieder den Druck auf den Ball in der Mitte des Spielfelds aufrechtzuerhalten und rechtzeitig herauszurücken. Und auch die beiden Pressingspitzen des 4-4-2 orientierten sich nur wenig an den gegnerischen Sechsern. Die Rheinländer hatten deshalb in den wenigen Aufbausituationen leichtes Spiel und konnten sich die eine oder andere Chance erarbeiten.

Nach einer in der ersten Halbzeit sehr offen geführten Partie mit vielen Torraumszenen änderte sich die Spielanlage in der zweiten Hälfte etwas. Schalke zog sich aufgrund der 2:1-Führung zurück und attackierte die Kölner erst an der Mittellinie. Die Abstände im Zentrum und zwischen den Linien wurden so automatisch kleiner, auch wenn man durch die passive Grundhaltung weiter etwas unkompakt blieb. Köln konnte das aber auch durch eine situative Umstellung auf eine Dreierkette nicht besonders gut nutzen. Die Ballsicherheit im Aufbau wurde zwar größer, dafür ließ man sich früh auf die Außen leiten und nutzte den Sechserraum wenig. Stattdessen war wieder Modeste die erste Anspielstation im letzten Drittel. Die Schalker Endverteidigung hatte den Stürmer nun aber deutlich besser im Griff, weshalb der FC sich offensiv nur vereinzelt Chancen erspielen konnte.

Schlussendlich sorgte der eingewechselte Di Santo nach schöner Verlagerung von Geis und Flanke von Aogo in der 76. Minute mit dem 1:3 für die Vorentscheidung.

Nadan Kipp

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