{{#image}}
{{/image}}
{{text}} {{subtext}}


Hamburger SV vs. Hertha BSC (Vorbericht)

Veröffentlicht in Spielberichte

Nach der 2:3-Niederlage auf Schalke will der Hamburger SV nun gegen das nächste Topteam schnellstmöglich in die Spur zurückfinden. Mit einem Sieg würde man den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf sieben Zähler anwachsen lassen. Gegner Hertha bleibt nach dem Spieltag mit hoher Wahrscheinlichkeit Tabellendritter, spürt aber den Atem der Konkurrenz. Schalke, das bereits gestern erfolgreich im Einsatz war, hat nur einen Punkt weniger.

Die Vorzeichen sind klar: Hertha wird das Spiel als selbsternannte Ballbesitzmannschaft auch in Hamburg kontrollieren wollen, zumal sich die Hanseaten dagegen kaum wehren werden. Für gewöhnlich fächern die Berliner Innenverteidiger recht breit auf, um die Laufwege der gegnerischen Angreifer möglichst groß werden zu lassen. Der HSV verteidigte unter der Woche zu Beginn in einem recht eindeutigen 4-4-1-1. Ziel wird es wohl, die Abstände vor allem zwischen den Mannschaftsteilen möglichst gering zu halten, um Vorstöße der Herthaner Innenverteidiger in die Formation hinein unmöglich machen zu lassen. Die Hauptstädter beziehen ihre beiden Sechser im Spielaufbau gerne ein, was Hamburg konsequent mit einem Aufrücken seiner Doppelsechs kontern könnte, so die Stürmer sie nicht dauerhaft in ihren Deckungsschatten bringen können. Generell wird das Defensivkonzept der Gastgeber wohl klar darauf ausgerichtet sein, die Hertha aus dem Zentrum fernzuhalten und Pässe auf die Flügel zu provozieren. Dazu dürfte es auch dieses Mal das situative Aufrücken geben, wodurch der gegnerische Spielaufbau bereits früh unter Druck geraten soll. Allerdings: Die Alte Dame ist sich nicht zu schade, auch einen langen Ball zu wählen, dürfte hier insbesondere Ibisevic und Kalou fokussieren. In den letzten Wochen hat sich hin und wieder angedeutet, dass Hamburg im Angriffspressing einzelne Probleme im Sechserraum hat. Gut möglich, dass die Gäste dies mit ihren weiten Schlägen also gezielt für sich nutzen wollen.

Entscheidend wird für die Hertha im defensiven Umschaltmoment die Abstimmung zwischen den beiden Sechsern. Der erste Pass des HSV ging schließlich nicht zuletzt auf Schalke konsequent in Richtung Zehnerraum, wo Holtby das Spielgerät dann in die Spitze weiterleiten sollte. Der Ex-Nationalspieler war Dreh- und Angelpunkt im Konterspiel. Aus dem Aufbau heraus wird das Hamburger Verhalten wohl vorrangig davon abhängen, wie hoch und intensiv die Berliner anlaufen. Sollten sie früh aggressiv attackiert werden, dürfte es die gewohnten langen Bälle in die Spitze geben, wobei die Herthaner Endverteidigung gegen diese im Regelfall recht immun ist.

Fazit

Die Hertha wird vermutlich mehr Ballbesitzanteile sammeln, wobei viel davon abhängen könnte, wie kompakt der HSV gerade im Zentrum gegen den Ball arbeitet. Generell ist den Gästen aber auch über die Flügel dank der spielstarken Außenverteidiger zuzutrauen, dass ordentliche Lösungen gefunden werden. Der Hamburger Fokus wird natürlich auf Kontern liegen. Im Aufbau wird man kein Risiko eingehen wollen, sollte die Dardai-Elf auf ein frühes Pressing setzen. Tipp: 1:2.

Zurück

Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Aktualisieren