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Breitenreiter und seine Taktik-Checkliste

Veröffentlicht in Top-News

Das Spiel gegen Hertha könnte für Andre Breitenreiter und seine Mannschaft ein richtungsweisendes werden. Nicht nur sportlich, weil der Dritte auf den Vierten trifft, sondern auch taktisch.

breitiWo will Breitenreiter mit seiner Mannschaft wirklich hin? Eine Frage, die mit der Partie gegen den Hauptstadtklub womöglich etwas näher beantwortet werden kann. Vor der Saison hatte der 42-Jährige auf der klubeigenen Homepage angekündigt: "Insbesondere werden wir zu Beginn an der Fitness arbeiten, um unser laufintensives Spiel beherzt umzusetzen. Das ist für mich sehr wichtig. Ich möchte, dass wir hohes Pressing spielen, jedem verlorenen Ball nachgehen und bei Ballgewinn die Fitness haben, offensiv umzuschalten. Wir wollen schnell auf das gegnerische Tor spielen. Das ist eine Art von Fußball, die die Fans begeistert und meiner Meinung auch die, die zum Erfolg führt."

Abgeleitet wurde daraus häufig, dass Breitenreiter sich dem Umschalt- und Konterspiel verschrieben hätte. Vergessen wurde nämlich häufig der Nachsatz: "Trotzdem wollen wir neben der Fitnessarbeit das Spiel bei Ballbesitz verfeinern, damit wir Richtung Tor effektiv werden." Nach acht Spielen lässt sich festhalten, dass Andre Breitenreiter die angekündigten Schritte bisher vorbildlich umgesetzt hat. Zunächst wurde die Mannschaft an die Laufintensität und das Umschalten gewöhnt, dann ging es um die Arbeit im Ballbesitz. An diesem Etappenziel feilen die Knappen auch aktuell noch. Erste gute Ansätze im Bewegungsspiel und in den Passmustern waren hierbei bereits erkennbar. Gegen die Hertha, die eine ähnliche Entwicklung durchmacht wie Schalke, könnte sich zeigen, ob Breitenreiter auch gegen vermeintliche 'Ballbesitzteams' das Spielgerät in den eigenen Reihen und die Spielkontrolle haben möchte oder ob er dann doch eher dem Umschalten vertraut. Insofern könnte das Spiel Auskunft über die taktischen Präferenzen des Ex-Paderborners geben. Auch wenn sich der Matchplan sicherlich auch daran orientieren wird, wie weit er seine Mannschaft in der Entwicklung schon sieht. Selbst wenn er aus Philosophiegründen lieber auf Ballbesitz spielen würde, wird dies davon abhängen, ob er dies tatsächlich für eine erfolgsstabile Variante hält.

Klar ist jedenfalls, welcher Schritt nach dem Ballbesitzverhalten auf dem Trainingsplan stehen wird. Breitenreiter dazu: "Anschließend wird es vermehrt um das Spiel gegen den Ball gehen." Schritt für Schritt arbeitet der Fußball-Lehrer also brav seine Check-Liste ab. Doch eine große Frage bleibt: Formt er damit ein Schalke, das sowohl kontern und pressen als auch mit Ballbesitz umgehen kann? So richtig wird man aus Breitenreiter noch nicht schlau. Wohl auch, weil seine Philosophie sich nicht auf eine Spielphase herunterbrechen lässt.

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