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Bayer Leverkusen vs. Borussia Dortmund 0:1 (Stimmen)

Veröffentlicht in Top-News

Borussia Dortmund hat Bayer Leverkusen im wohl aufregendsten Spiel der Saison mit 1:0 geschlagen. Toorschuss.de fasst die Taktik-Stimmen der Partie zusammen.

Roger Schmidt (Bayer Leverkusen): Das war heute ein sehr enges Spiel. Man hat beiden Mannschaften angemerkt, dass sie unter der Woche intensive Spiele hatten. Uns fehlte der letzte Abschluss. Natürlich sind wir viel auf zweite Bälle gegangen, aber Dortmund hat sie gut verteidigt. Dass es wenig Chancen gab, lag auch daran, dass beide Mannschaften hervorragend gepresst haben.

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): Ich fand uns in der ersten Halbzeit sehr konzentriert, fokussiert und zweikampfstark, mit großer Präsenz in den Luftduellen, und wir waren total bereit für das intensive Spiel. Darunter hat in der ersten Halbzeit unserer eigener Ballbesitz etwas gelitten. Die Formation, in der wir aufbauen wollten, hat nicht so gut funktioniert. Wir mussten viele lange Bälle schlagen, sicherlich auch der Spielweise der Leverkusener geschuldet. In der zweiten Halbzeit haben wir die Räume besser gefunden und das Spiel dominiert. Über diese Dominanz konnten wir das Tempo von Leverkusen schlucken und sind verdient in Führung gegangen. Die Unterbrechung war kompliziert und ein Vorteil für Leverkusen, das aus dem Gefühl einer Benachteiligung eine besondere Energie herstellen konnte in einem emotionalisierten Stadion. Wir wussten aber auch, welche Chance wir haben, wenn wir das sauber verteidigen. Wir haben fast schon fahrlässig in der 87. Minute das 2:0 vergeben, mussten nochmal bangen und haben mit dem nötigen Quäntchen Glück gewonnen.

Matthias Ginter (Borussia Dortmund): In Leverkusen ist es immer schwer. Die Philosophie von Bayer 04 ist es nun mal, viele weite Bälle auf Kießling zu spielen. Das wussten wir. Wir haben den Kampf angenommen, denn gegen Leverkusen kann es nur über den Kampf gehen. Das war auch schon im Hinspiel so. Im Endeffekt haben wir gewonnen, nur das zählt. In der Kabine haben wir uns gesagt, dass wir gerade mental jetzt voll fokussiert bleiben müssen. Wir mussten absolut wach bleiben, durften nicht abbauen. Wir wollten weiter gut verteidigen und Konter setzen. Ich glaube, das ist uns gut gelungen.

Michael Zorc (Borussia Dortmund): Das ganze Spiel war sehr verkrampft, es ging die ganze Zeit nur um zweite Bälle, um Kampf. Wir konnten uns auch nicht richtig befreien, weil Leverkusen stark presst. In der zweiten Halbzeit haben wir es viel besser gemacht, haben mit einer Dreierkette aufgebaut und konnten uns dann oft befreien, haben dann auch gute Spielzüge gehabt.

 

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