{{#image}}
{{/image}}
{{text}} {{subtext}}


VfL Wolfsburg vs. B. M'Gladbach (Vorbericht)

Veröffentlicht in Top-News

Fünf Punkte trennen den VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach aktuell. Nur mit einem Sieg können die Wölfe also eine realistische Chance auf die Champions-League-Qualifikation wahren, während sich die Fohlen durch einen Dreier vielleicht sogar ein wenig von der Konkurrenz absetzen könnten. Brisanz bringt das Duell entsprechend genug mit.

Unter der Woche versuchte sich Dieter Hecking an einem spannenden 4-3-1-2-Versuch, der in vielen Facetten allerdings noch nicht übermäßig ausgereift war. Interessant war die Asymmetrie im Spielaufbau: Träsch rückte als Rechtsverteidiger auf, Pendant Rodriguez blieb tief, sodass oft eine Dreierkette entstand. Gelegentlich kippte Guilavogui auch noch heraus und nahm dann kurzzeitig Träschs Position ein. Das vielleicht prägendste Mittel waren die ausweichenden Bewegungen der beiden Stürmer. Kruse und Schürrle hielten sich dauerhaft in den Halb- oder Flügelräumen auf, hielten kaum klassisch das Sturmzentrum. Dafür rückte Draxler als eigentlicher Zehner dorthin auf, ebenso wie ein oder zwei Sechser.

Ob Andre Schubert dies zum Anlass nehmen wird, die Dreierkette erneut zum Einsatz zu bringen oder auf ein simples 4-4-2 umzustellen, bleibt abzuwarten. Vieles deutet zumindest auf letztere Variante hin. Allein schon, weil Wolfsburg zuletzt häufiger drei Spieler in Richtung Abseitslinie abstellte, Schubert tunlichst Eins-gegen-eins-Duelle vermeiden wollen wird. Ein Problem, mit dem der VfL zu kämpfen hatte, waren die inkonstanten Verbindungen ins Mittelfeld. Gladbachs Angriffspressing könnte genau diese Schwäche aufdecken, wenn Dahoud auf einen Sechser aufrückt, so die nächste Verbindung zur Abwehr nimmt. Dann nämlich könnte Wolfsburg schnell auf die Flügel geleitet werden, zu hektischen Vertikalpässen oder sogar zu langen Bällen gezwungen werden. Allerdings birgt dies gewissermaßen auch ein Risiko: Gerade Kruse hat eine herausrasgende räumliche Wahrnehmung und könnte sich immer wieder in die Zonen um Xhaka und damit hinter Dahoud hineinbewegen. Hier war Gladbach in der jüngeren Vergangenheit oft anfällig.

Offensiv war die Borussia gegen Stuttgart klar darum bemüht, das Zentrum zu überladen. Oft tummelten sich hier fünf Spieler, sodass die Überzahl genutzt werden konnte, um sich schnell nach vorne zu kombinieren. Wolfsburg wird den Fohlen wohl ein enges 4-4-2 entgegenstellen. Ähnlich wurde es nämlich gegen die Hertha und Bayern interpretiert. Die Flügelspieler orientierten sich eng an den eigenen Sechsern, die Stürmer hielten die Abstände zueinander kurz. Auf diese Weise konnte der Gegner gezielt aus der Mitte ferngehalten werden. Ob Gladbach dieses Mal also vorzugsweise über die Außenbahnen angreifen muss?

Spielentscheidend könnte am Ende unter Umständen das Konterspiel beider Teams werden. Weder Gladbach noch Wolfsburg ist im defensiven Umschalten sattelfest.

Fazit

Beide Mannschaften können solide mit dem eigenen Ballbesitz umgehen, wobei die Defensivsystem durchaus gute Gegenmaßnahmen gegen die jeweiligen Offensivstrategien haben können. Generell zeigten sich die Fohlen und Wölfen aber nicht selten anfällig, vor allem im Umschalten. Die Partie könnte also durchaus torreich werden, wobei auch nicht ausgeschlossen werden, dass beide Klubs am Ende an den gegnerischen Defensivkonzepten verzweifeln. Schließlich waren ihre Leistungen offensiv in dieser Saison durchaus wechselhaft. Tipp: 1:0.

Zurück

Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Aktualisieren