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Schubert: "Gegner dort treffen, wo es ihm wehtut"

Veröffentlicht in Top-News

Gladbach-Coach Andre Schubert hat sich nach der 1:2-Niederlage gegen Wolfsburg u.a. zu taktischen Fragen geäußert.

Andre Schubert über...

...das Wolfsburg-Spiel:

Wir haben uns das vom Ergebnis her natürlich anders vorgestellt. Wir sind gut ins Spiel gekommen, waren in einigen Situationen aber zu offensiv und haben so auch den ersten Gegentreffer kassiert. Der zweite fiel leider fiel zu schnell danach. Dann haben wir taktisch umgestellt, um der Mannschaft mehr Stabilität zu geben. In der zweiten Halbzeit haben wir die Wolfsburger auch gut beschäftigt, aber für einen Punkt hat es nicht mehr gereicht. Das ist natürlich ärgerlich.

...seine Umstellung in der ersten Halbzeit:

Wir hatten das Gefühl, dass wir diesen Wechsel brauchten. Wir hatten ein paar Probleme gegen den Ball und haben nicht so gut aufgebaut wie wir uns das gewünscht haben. Wolfsburg hat uns auf die Flügel gedrängt, dort haben wir keine Lösungen gefunden. Darauf mussten wir reagieren.

...die ständigen Systemwechsel:

Ich denke nicht, dass es die Mannschaft verunsichert. Wenn das so wäre, wüsste ich Bescheid. Die Kommunikation ist gut. Unser Plan ist es, den Gegner dort zu treffen, wo es ihm weh tut, ohne unsere eigenen Stärken zu verlieren. Dafür gibt es eben kein Patentrezept, weil jeder Gegner sich unterschiedlich aufstellt. Deshalb wollen wir flexibel sein.

...die aktuelle Situation:

Wer die Tabelle lesen kann, sieht wie eng es ist. Wir spielen eben in der Bundesliga, nicht in der Bezirksliga. Es wird bis zum Ende eng zu gehen, das war uns ganz klar. Deshalb hätten wir gegen einen direkten Konkurrenten gewonnen. Das war nicht der Fall, deshalb stehen wir - in Anführungszeichen - nur auf Platz sechs. Andernfalls wehren wir jetzt Dritter. Auf der anderen Seite gilt aber auch: Verlieren wir nächste Woche wieder, können wir ganz schnell auch komplett aus den europäischen Plätzen herausfallen. Das zeigt, wie brutal diese Liga ist, in der gerade die Plätze drei bis sieben extrem hart unkämpft sind.

...die Saisonziele:

Wir haben noch einen Wettbewerb, können unseren Fokus deshalb komplett auf die Bundesliga legen. Ich hoffe, dass das ein kleiner Vorteil ist. Am Ende geht es darum, das Bestmögliche aus der Saison herauszuholen und wer nach 25 Spielen auf dem sechsten Platz steht, der will natürlich mindestens dort bleiben.

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